Legionellen im Trinkwasser...

Nahezu 32000 Personen erkranken jährlich in Deutschland an Lungenentzündung, die durch Legionellen hervorgerufen werden; bis zu 6% der Fälle enden sogar tödlich.




Die Trinkwasserverordnung schreibt eine gesetzliche Untersuchungspflicht des Trinkwassers vor. Diese Pflicht gilt für Anlagen mit Trinkwassererwärmern dessen Speichervolumen mehr als 400 Liter beträgt, oder ein Wasserinhalt von mehr als 3 Liter in der Warmwasserleitung zwischen Ausgang des Trinkwassererwärmers und der Entnahmestelle vorhanden ist und wo Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen oder gewerblichen Tätigkeit abgegeben wird, also auch für vermietete Wohnungen.

Wir sind ein sachkundiges Unternehmen für Trinkwasserprobenahme nach § 15, Abs.4 TrinkwV 2011 und vom Wasserlabor der RheinEnergie akkreditiert und somit zur Trinkwasserprobenahme zertifiziert.

Sollte Ihre Anlage der gesetzlichen Untersuchungspflicht unterliegen oder Sie haben Fragen zu diesem Thema, so stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Zögern Sie nicht, denn Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel.


Wichtige Neuerungen bei der Energieeinsparverordnung ( EnEV ) 2014

Die Änderungen zur Energieeinsparverordnung sind ab dem 1. Mai 2014 in Kraft. Ziel der novellierten Energieeinsparverordnung ist es, die Energieeinsparung von Neubauten ab 2016 um 25% zu verbessern. Fristen für den Kesselaustausch: Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden und nach dem 1.1.1985 eingebaut wurden, müssen nach 30 Jahren außer Betrieb genommen werden. Wurden die entsprechenden Heizkessel vor 1985 eingebaut, dürfen diese schon ab 2015 nicht mehr betrieben werden. Ausnahmen gelten für Niedertemperatur- und Brennwertkessel sowie für bestimmte selbstnutzende Ein- und Zweifamilienhäuser. Thermostatventile: Alle Räume sind mit selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur raumweisen Regelung der Raumtemperatur auszustatten ( z.B. Thermostatventile ). Dies gilt auch für Fußbodenheizungen. Ausnahmen sind Fußbodenheizungen in Räumen mit weniger als 6 m² Nutzfläche. Dämmung von Rohrleitungen: Freiliegende absperrbare Heizungsrohrleitungen eines Nutzers im beheizten Bereich sind von allen Dämmanforderungen befreit. Warmwasserleitungen bis zu einem Wasserinhalt von 3 Litern, die weder in den Zirkulationskreislauf einbezogen noch mit elektrischer Begleitheizung ausgestattet sind und sich in Räumen, die zum dauernden Aufenthalt von Menschen bestimmt sind ( Wohnungen, Hotelzimmer etc. ) und die auf Putz oder unter Putz verlegt werden, sind ebenfalls von Dämmanforderungen befreit. Nicht dazu zählen z.B. Stichleitungen in unbeheizten Kellern, Fluren oder Garagen. 



Wohnraumlüftung

Immer bessere Gebäudeisolierungen sparen zwar wertvolle Energie und somit auch Geld, aber eine absolut luftdichte Gebäudehülle, wie sie von der Energieeinsparverordnung gefordert wird, verhindert einen natürlichen Luftaustausch. Für die Gesundheit ist jedoch die Raumluftqualität ein entscheidender Faktor. Effiziente Anlagentechniken wie kontrollierte Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung führen zu einem gesunden Raumklima und einer erheblichen energetischen Verbesserung, so dass die Energieeinsparverordnung mit diesen Techniken leicht zu erfüllen ist. So genießen die Nutzer gleich einen doppelten Vorteil. Sie haben ständig frische saubere und wohltemperierte Luft und zusätzlich wird die Wohnung entfeuchtet. Das verhindert Schäden an der Bausubstanz durch Nässe oder Schimmel und unterbindet die Entwicklung von gesundheitsschädlichen Pilzen und Milben. Wer gerne Frischluft um sich hat, ohne zusätzliches Geld für kostbare Heizenergie aufzuwenden, der sollte auf den Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung nicht verzichten. Fragen dazu beantworten wir gerne. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.



Hydraulischer Abgleich von Heizungsanlagen 

Die Wärmeversorgung von Gebäuden mittels Pumpenwarmwassersystemen ist die häufigste Art der Beheizung. Ein maßgeblicher Gesichtspunkt, solche Anlagen energetisch besonders sparsam betreiben zu können, besteht in einer einwandfreien Versorgung der einzelnen Heizkörper ( Verbraucher ) mit Heizwasser durch den Einsatz von Umwälzpumpen. Diese überwinden die Druckverluste im Verteilnetz und sorgen für die Zirkulation des Heizwassers vom Wärmeerzeuger zu den Verbrauchern und zurück. Bei mangelhaftem hydraulischen Abgleich kann es zur Überversorgung strömungstechnisch bevorzugter und / oder zur Unterversorgung ungünstig gelegener Verbraucher kommen. Wird dieser Mangel durch die Erhöhung der Pumpenleistung korrigiert, ist der mangelhafte hydraulische Abgleich ursächlich an einem unnötig hohen Stromverbrauch beteiligt. Der hierdurch verursachte Mehrverbrauch der Pumpe kann ein Vielfaches der benötigten Aufnahmeleistung betragen.