Barrierefreie Bäder verbinden Sicherheit und Komfort mit einer durchdachten Gestaltung, die mehr Bewegungsfreiheit und Selbstständigkeit im Alltag ermöglicht.
Als Fachbetrieb für Sanitär und Haustechnik bauen wir in Overath, Rösrath und Köln Bäder um, die sich ohne Hürden nutzen lassen. Barrierefrei heißt nach DIN 18040-2, dass ein Bad auch mit Rollstuhl oder Rollator vollständig eigenständig nutzbar ist. Barrierearm bedeutet, dass die wichtigsten Hindernisse verschwinden, auch wenn nicht jede Normvorgabe umgesetzt wird.
Davon profitieren nicht nur Senioren. Wer nach einer Knieoperation an Krücken geht, mit Rheuma oder Multipler Sklerose lebt oder ein Kleinkind badet, merkt schnell, wie viel leichter der Alltag ohne Schwellen und enge Durchgänge wird. Für jede Situation entwickeln wir eine passende Lösung. Mit Staubschutzwänden und Absaugtechnik bleibt der übrige Wohnraum sauber.
Zuerst kommen wir kostenlos zu Ihnen, messen den Raum aus und besprechen, wer das Bad heute und künftig nutzt. Daraus entsteht eine Planung, die Türbreiten, Bewegungsflächen und Greifhöhen genau berücksichtigt. Bei der Gestaltung wählen Sie gemeinsam mit uns Fliesen, Farben und Armaturen aus, damit das Ergebnis funktional ist und Ihnen gefällt.
Anschließend erhalten Sie ein detailliertes Angebot mit allen Positionen. Ab Baubeginn koordinieren wir Installateure, Fliesenleger und Elektriker in einem abgestimmten Zeitplan, sodass keine Leerlaufzeiten entstehen. Ein Badumbau dauert meist zwei bis drei Wochen. Am Ende reinigen wir die Baustelle, erklären alle Funktionen und übergeben Ihnen das fertige Bad.
Das Badezimmer zählt zu den häufigsten Unfallorten im Haushalt. Nasse Fliesen, hohe Wannenränder und fehlender Halt sind typische Ursachen für Stürze. Ein durchdacht geplantes Bad nimmt diese Gefahren heraus und ermöglicht es Menschen, deutlich länger ohne fremde Hilfe zu Hause zu leben. Ein Umzug ins Pflegeheim lässt sich so häufig hinauszögern.
Auch pflegende Angehörige gewinnen, denn sie haben mehr Platz und müssen weniger heben. Gleichzeitig steigert ein modernisiertes Bad den Wert der Immobilie, weil altersgerechter Wohnraum in Rösrath und Köln gefragt ist. Wer frühzeitig umbaut, plant entspannt statt unter Zeitdruck nach einem Unfall.
Herzstück ist meist eine bodengleiche Walk-in-Dusche mit Klappsitz, die Sie ohne Stolperkante betreten. Ein rutschhemmender Bodenbelag gibt zusätzlich Halt. Für Rollstuhlnutzer sehen wir eine freie Bewegungsfläche von mindestens 150 mal 150 Zentimetern und einen unterfahrbaren Waschtisch vor. Das WC montieren wir auf einer Sitzhöhe von etwa 46 bis 48 Zentimetern oder höhenverstellbar.
Stützklappgriffe neben dem WC und Haltegriffe in der Dusche sitzen genau dort, wo Sie sie brauchen. Großformatige Fliesen mit wenigen Fugen erleichtern die Reinigung. Eine Thermostatarmatur mit Verbrühschutz verhindert zudem zu heißes Wasser. Blendfreies Licht, Bewegungsmelder und farbliche Kontraste helfen bei der Orientierung, besonders nachts.
Für den Umbau gibt es mehrere Geldquellen. Die KfW finanziert altersgerechtes Umbauen über einen zinsgünstigen Kredit und, sofern Mittel bereitstehen, über einen Investitionszuschuss. Den Kredit beantragen Sie über Ihre Hausbank. Liegt ein Pflegegrad vor, zahlt die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro pro Person für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen.
Mit ärztlicher Verordnung übernimmt die Krankenkasse oft Hilfsmittel wie Duschhocker oder Badewannenlifter. Ohne andere Förderung lassen sich außerdem 20 Prozent der Arbeitskosten, maximal 1.200 Euro im Jahr, steuerlich absetzen. Entscheidend ist, die Anträge vor Auftragsvergabe einzureichen. Wir erstellen Ihnen die nötigen Kostenvoranschläge und unterstützen Sie beim Ausfüllen der Unterlagen.